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Sport und Bewegung für Kinder – 11 Sportarten und ihre Vorteile

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Radfahren - eine weit verbreitete, ideale Sportart für Kinder (c) CCO Lizenz, Pixabay

Kinder haben einen natürlichen Spieltrieb und brauchen ausreichend Gelegenheit um ihren Bewegungsdrang auszuleben. Zudem haben sie Spaß daran neues auszuprobieren und herauszufinden, was sie körperlich alles können.

Sport befriedigt den Bewegungsdrang der Kinder

Um ihren Bewegungsdrang auszuleben, sind verschiedene Sportarten das Richtige für Kinder. Spiel und Spaß sorgen für Abwechslung im Alltag. Weiterhin kann das gemeinsame Spielen und Sporteln den Zusammenhalt zwischen Kindern sowie innerhalb der Familie fördern.

Deshalb ist es wichtig, dass du deinen Kids bereits früh die Möglichkeit gibst, verschiedenen Sportarten auszutesten. Egal ob Fangen, Rad Fahren, Tanzen und Springen zu Hause oder im Sportverein. Dabei ist die Hauptsache, dass ihr Kind sich wohl fühlt, Spaß hat und sie keinen Druck ausüben am wichtigsten. Im Kindergartenalter lassen sie es am besten noch ruhiger angehen, später kann eine Sportart mit strafferen Zeitplan hinzukommen.

Sport stärkt und fördert die körperliche und soziale Entwicklung von Kindern

Wenn du deine Kinder für eine Sportart beziehungsweise im Sportverein anmeldest, sorgst du sowohl für deren körperliche, als auch für ihre soziale Entwicklung. Denn die unterschiedlichen Sportarten verstärken und fördern unter anderem folgende Punkte:

  • Gleichgewichtssinn
  • Koordination
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Körperhaltung
  • Zusammenhalt und Teamwork
  • Rücksichtnahme
  • Regelverständnis
  • Disziplin
  • Konfliktlösung

Darüber hinaus lernen Kinder mit Niederlagen und Erfolgen umzugehen. Das ist positiv für ihr Sozialverhalten und ihr Selbstbewusstsein.

Elf beliebte Sportarten und die Vorteile für dein Kind

Bei der Suche nach der richtigen Sportart für eure Kids ist deren eigene Meinung ein ausschlaggebender Punkt. Allerdings solltest du bedenken, dass die Kleinen gerne das probieren möchten, was ihre Freunde machen. Dennoch ist es wichtig darauf zu achten, dass die Sportdisziplinen zu den individuellen Fähigkeiten deines Kindes passt. Nachfolgend haben wir elf verschiedene Sportarten und deren positive Auswirkung zusammengestellt.

1. Schwimmen

Beim Schwimmen kommen große und kleine Wasserratten auf ihre Kosten. Dabei gibt es hier keine Altersgrenze. Denn Schwimmbäder und Sportvereine bieten bereits Babyschwimmkurse. Je kleiner die Kinder sind, desto eher ist das Ganze eher ein Planschen als wirkliches Schwimmen. Dennoch es legt den Grundstein für spätere Schwimmversuche.

Für Kinder ab einem Alter von fünf Jahren bieten Schulen, Sportvereine und Schwimmbäder die ersten richtigen Kurse an. Dabei stärkt dein Kind seine Koordination, Fitness und Ausdauer sowie die Fähigkeit, die eigenen Kräfte einzuschätzen

Schwimmen ist die perfekte Sportart für alle Wasserratten (c) CCO Lizenz, Pixabay, adrit1
Schwimmen ist die perfekte Sportart für alle Wasserratten (c) CCO Lizenz, Pixabay, adrit1

2. Ballett und Tanzen

Diese Sportarten sind vor allem bei den Mädchen hoch im Kurs. Bereits den Kleinsten macht Bewegung zu Musik richtig viel Spaß. Gemeinsam mit gleichaltrigen lernt dein Kind Tänze, die sie in kleinen Aufführungen vortragen. Dies hat den Vorteil, dass es für später lernt mit Lampenfieber vor großen Ereignissen umzugehen. Weiterhin fördert das Tanzen die Geschicklichkeit, Disziplin, das Rhythmusgefühl und die Koordination.

Ballett – eine Sportart für Kinder die vor allem Mädchen lieben (c) CCO, Pixabay

3. Turnen

Bereits Kleinkinder können gemeinsame mit euch in speziellen Eltern-Kind-Turngruppen erste Berührungspunkte zu dieser Bewegungsart haben. Richtige Kurse bieten Sport- und Turnvereine für Kinder ab vier Jahren an. Das Turnen ist die ideale Einstiegssportart und bereitet die kleinen auf schwierigere Sportarten vor. Zudem bietet es vielfältige körperliche Bewegung. Darüber hinaus fördert es den räumlichen Orientierungssinn, die motorische Entwicklung, die Geschicklichkeit, die Konzentration, das Gleichgewicht und die Ausdauer des Kindes.

4. Ski fahren

Im Winter beliebt, aber nicht gerade günstig, ist das Skifahren. Dieses können Kinder ab vier Jahren erlernen. Dabei gitl – je früher, desto besser. Denn so haben die Kids noch keine zu große Angst vor einer solchen Sportart. Weiterhin schult Skifahren die Koordination und Bewegungsfähigkeit der Kleinen. Außerdem kann es das Selbstbewusstsein stärken.

5. Rad fahren

Alltäglicher, aber nicht minder vorteilhaft, ist das Fahrradfahren. Schon mit zwei Jahren könnt ihr eure Kinder mit Hilfe eines Laufrades an diese Sportart heranführen. Mit rund vier Jahren bringt ihr ihnen das Fahren auf zwei Rädern bei. Beim Radfahren toben sie sich nicht aus und erweitern ihren Bewegungsradius erheblich

6. Reiten

Das Reiten ist eher bei Mädchen eine beliebte Sportmöglichkeit. Wie das Skifahren ist diese aber nicht günstig. Dennoch bietet das Reiten viele bedeutende Vorteile und sorgt für Bewegung an der frischen Luft.

Erlernen können Kinder diesen Sport ab dem Kindergartenalter. Dabei geht es in kleinen Schritten los – erst auf dem Pony, dann an der Loge. Später lernen sie die Zügel eigenständig zu führen. Das geschieht erst im Schritt, später in Trab und Galopp bis hin zu Ausritten auf freiem Gelände. Natürlich mit einem Reitlehrer oder einer anderen, geeigneten Begleitung. Das Reiten hat viele positive Effekte für dein Kind: Es schult die Konzentration, die Koordination und deren Disziplin. Weiterhin lernen Kinder den Umgang mit und nötigen Respekt vor anderen Lebewesen.

Beim Reiten lernen Kinder auch den Umgang mit anderne Lebewesen (c) CCO Lizenz, Pixabay

7. Fußball

Die beliebteste Sportart, vor allem bei Jungs, ist der Fußball. Bei diesem typischen Mannschaftsport, entwickelt sich die Kondition, Schnelligkeit und vor allem der Teamgeist eures Kindes. Zwar gibt es Bambini-Gruppen, richtig mit Turnieren und mehreren Tagen Training in der Woche solltet ihr den Fußball euren Kids erst ab dem Grundschulalter zumuten. Sonst artet es schnell in Stress aus, statt Spiel und Spaß zu bleiben.

Fußball ist vor allem bei den Jungs beliebt und eine typische Mannschaftsportart (c) CCO Lizenz, Pixabay

8. Weitere Ballsportarten: Basketball, Volleyball und Handball

Neben Fußball sind andere Ballsportarten wie Basketball, Volleyball oder Handball zunehmend beliebter bei Kindern. Auch diese Sportarten sind eher für Kinder ab sieben Jahren. Diese Sportmöglichkeiten sind schnell und bedürfen viel Konzentration, Bewegungsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Ebenso wie Fußball fördern sie den Teamgeist und den Umgang mit Gewinnen und Niederlagen. Zudem sind sie durch die Kombination aus Renn- und Sprungbewegungen ideal, um den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder zu stillen.

9. Klettern

Für Kinder ab sieben Jahren ist das Klettern eine geeignete Sportart. Dabei überwinden sie nicht nur eventuelle Ängste, sondern lernen auch Vertrauen zu andern zu fassen und entwickeln ein Sicherheitsgefühl. Das Klettern macht Spaß, ist abenteuerlich und schult die Bewegungsfähigkeit, Kraft und Geschicklichkeit der Kleinen.

10. Judo und Karate

Kampfsportarten wie Judo und Karate vermitteln euren Kindern viel Disziplin, verbessern ihre Koordination und Beweglichkeit und stärken das Selbstvertrauen. Ein weiterer, großer Vorteil ist, dass eure Kinder schon in jungen Jahren wissen, wie sie sich im Notfall verteidigen. Diese Sportarten sind ab sechs beziehungsweise sieben Jahren geeignet.

Karate – eine Sportart die Kids Selbstvertrauen und Disziplin beibringt (c) CC0 Lizenz, Pixabay, ionasnicolae

11. Leichtathletik

Für die größeren Kinder ab zehn Jahren ist Leichtathletik eine weitere Sportmöglichkeit. Hier stet der Wettkampf im Vordergrund. Deshalb ist diese Disziplin nicht für jedes Kind geeignet. Positiv ist, dass das Kind lernt mit Niederlagen oder Gewinnen unabhängig von einem Team umzugehen. Zudem fördert es Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit und bietet viel Abwechslung.

Bei all diesen Sportarten ist es wichtig, die Kinder zunächst zu Schnupperstunden zu bringen. Dabei solltest du unbedingt dabei sein. So erhältst du einen Einblick in die Art und Weise, wie der Trainer die Stunden abhält. Bedeutend hierbei ist, dass der Trainer diese kindgerecht und abwechslungsreich gestaltet. Außerdem sollten der Spaß und das Wohlbefinden des Kindes an erste Stelle stehen.

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